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UHC-Damen als zweitbestes Team Europas nach Mannheim
25.05.2010

Die Zuschauer bei der Damen-Endrunde in Düsseldorf können sich auf das zweitbeste Team Europas freuen. Am Pfingstwochenende mussten sich die Damen von DM-Titelverteidiger UHC Hamburg beim neu strukturierten Feldhockey-Europapokals in Amsterdam erst im Endspiel dem Star-Ensemble, Seriensieger und haushohen Titelfavoriten HC Den Bosch (NED) geschlagen geben.

Damit blieb der Mannschaft von Trainer Lars Reinecke zwar der ganz große Wurf versagt, doch allein schon das Erreichen dieses Endspiels ist für das junge Team aus Hamburg, das erstmals in einem internationalen Wettbewerb stand und zudem auf mehrere Leistungsträger, darunter Spielmacherin Jana Teschke (Kreuzbandriss) verzichten musste, der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Für den frisch gebackenen niederländischen Meister aus s’Hertogenbosch war es der elfte Erfolg in Serie seit 2000.

„Wir haben uns hier richtig gut verkauft und mit unseren Möglichkeiten voll dagegen gehalten“, so Reinecke, für den es das letzte Europapokalspiel mit dem UHC war. Er gibt seinen Trainerposten aus beruflichen Gründen zum Saisonende ab. „Ich wusste immer, was meine Mädels können, und heute haben sie sehr viel davon abgerufen.“

Im Halbfinale hatten sich die „Uhlen“ gegen das aserbaidschanische Überraschungsteam von Atasport durchgesetzt, das allerdings beinahe die komplette Nationalmannschaft des Landes vereint. Aserbaidschan gehört seit Jahren zu den Top-Acht Europas.
65. Damen Feld-Endrunde 2010
12. & 13. Juni 2010 in Mannheim