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Bundestrainer Valentin Altenburg tippt Mannheim und Düsseldorf als Meister
02.02.2016

Am Dienstagnachmittag fand im Europäischen Hansemuseum in Lübeck die Pressekonferenz im Vorfeld der Endrunde um die Deutschen Hallenhockey-Meisterschaften der Damen und Herren statt, die am Wochenende in der Hansehalle ausgetragen wird. Den Fragen der anwesenden Journalisten stellte sich unter anderem Herren-Bundestrainer Valentin Altenburg, der dem Finalturnier um die Hallen-Krone eine durchaus große Bedeutung einräumt.

Einen wirklichen Favoriten vermag er in der Herren-Konkurrenz nicht auszumachen. „Die Mannschaften liegen alle sehr nah beieinander, und jedes Team hat Spieler in seinen Reihen, die so ein Spiel auch mit ihren individuellen Fähigkeiten entscheiden können“, so Altenburg. Von den Medien nach einem Tipp gefragt, legte er sich auf ein Finale zwischen Rot-Weiss Köln und dem Mannheimer HC fest, in dem er dann die Süddeutschen knapp vorn sieht. Bei den Damen, räumte der Herren-Nationaltrainer ein, kenne er sich nicht ganz so gut aus. „Es würde mich aber nicht überraschen, wenn am Ende wieder der Düsseldorfer HC das Rennen macht.“

Altenburg sieht die Endrunde aber auch aus einem weiteren Grund als besonders spannend an. Mit Blick auf die in diesem Jahr in Rio de Janeiro stattfindenden Olympischen Spiele, und aufgrund der Tatsache, dass nicht weniger als 15 Spieler aus seinem aktuellen Olympia-Kader in Lübeck auflaufen werden, betonte er: „Für mich als Bundestrainer, der ja erst seit Kurzem im Amt ist, ist es schon interessant zu sehen, wie sich die Nationalspieler in so einem Turnier präsentieren, auch wenn es in der Halle ist. Ich erwarte mir da viel. Ich bin überzeugt, dass wir eine hochklassige Endrunde erleben werden.“ Darüber hinaus freue er sich ohnehin immer darauf, nach Lübeck zu kommen, denn als dreimaliger Sieger des Marzipantortenturniers hat er aus Jugendtagen sehr gute Erinnerungen an die Hansestadt.

Tobias Philipp, Hockey-Vorstand des ausrichtenden LBV Phönix unterstrich die Bedeutung des Endrunden-Turniers für den Verein. „Die Vorfreude ist unheimlich groß. Wir haben inzwischen mehr als 100 ehrenamtliche Helfer und rund 50 Einlaufkinder akquiriert. Für einen Verein mit 400 Hockey-Mitgliedern ist das eine bemerkenswerte Anzahl. Die Entscheidung, die Endrunde in Lübeck auszutragen, hat sich für uns schon jetzt als absolut richtig erwiesen. Wir wollten das für uns nutzen, wollten Aufmerksamkeit für Hockey in Lübeck generieren. Das hat bis jetzt schon super geklappt. Jetzt freuen wir uns auf ein spannendes und reibungslos verlaufendes Turnier am Wochenende.“
55. Hallen-Endrunde Damen & Herren
6./7. Februar 2016 in Lübeck