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Organisatoren zuversichtlich: „Erwarten volle Halle und tolle Spiele!“
04.02.2014

Auch wenn die eigenen Herren den Sprung ins Starterfeld bei der Endrunde um die Deutschen Hallenhockey-Meisterschaften der Damen und Herren am kommenden Wochenende (8./9. Februar) in der Sporthalle Hamburg nicht geschafft haben, zeigten sich die Organisatoren von Ausrichter Harvestehuder THC im Rahmen der offiziellen Pressekonferenz zuversichtlich, den Mannschaften und Zuschauern dennoch eine stimmungsvolle und hochklassige Final-Four-Veranstaltung bieten zu können. Und auch die Aktiven freuen sich auf eine Endrunde, die nahtlos an die stimmungsvollen Vorgänger in der Hansestadt anknüpfen soll. (Foto: Agentur Witters)

„Natürlich war und ist die Mannschaft sehr enttäuscht, gerade bei dieser ‚eigenen’ Endrunde nicht mit dabei sein zu können. Das war bei mir als HTHCer natürlich nicht anders. Aber bei mir richtete sich der Fokus schnell wieder darauf, eine gute Veranstaltung in Hamburg auf die Beine zu stellen“, so HTHC-Präsident Cito Aufenacker. In diesem Zusammenhang forderte er auch die Fans seines Klubs auf, trotzdem zur Endrunde zu kommen und als Hamburger Fans die anderen Hamburger Teams anzufeuern. „Als der DHB bei uns anrief und uns fragte, ob wir kurzfristig als Ausrichter für diese Endrunde einspringen können, haben wir keine Sekunde gezögert und zugesagt. Und es ist toll, was wir als Orga-Team und als Klub in dieser recht kurzen Vorbereitungszeit auf die Beine gestellt bekommen haben: Wir konnten zum Beispiel 30 Sponsoren gewinnen, haben ein attraktives Rahmenprogramm und der Kartenvorverkauf läuft ausgesprochen gut. Von daher sind wir absolut zuversichtlich, dass wir am Wochenende eine volle Halle, eine tolle Stimmung und einige attraktive Hockeyspiele haben werden.“

Dr. Michael Green als Präsidiumsmitglied des Deutschen Hockey-Bundes übermittelte dem HTHC auch im Namen des DHB-Präsidenten Stephan Abel ein Dankeschön und Glückwünsche für die Veranstaltung. „Es ist toll, dass wir als Verband uns so auf unsere Klubs verlassen können.“ Angesprochen auf das Thema Hockey5 deutete er an, dass die ersten Analysen im DHB schon gezeigt hätten, dass die angestrebten Ziele dieses Systemwechsels nicht erreicht werden konnten. Eine eingehende Analyse stehe allerdings nach der Endrunde noch aus. Green unterstrich jedoch, dass „sich Hockey5 durchaus attraktiv abbilden lasse, wenn so hochklassige Teams aufeinander treffen, wie es am Wochenende passieren wird. Das hat man auch schon bei den Spitzenspielen in der regulären Saison gesehen. Von daher glaube ich ebenfalls, dass wir bei dieser Endrunde attraktiven Sport sehen werden.“

Bei den anwesenden Endrunden-Teilnehmern aus Hamburg herrschte vor allem die Vorfreude auf die Endrunde in der eigenen Stadt. Man bereitet sich aber aus sportlicher Sicht auf ganz enge Halbfinalpartien vor, gäbe es doch aufgrund des neuen Spielsystems kaum Erfahrungswerte gegen die jeweiligen Gegner. „Wir sind uns bewusst, dass bei so einer Endrunde immer alles drin ist – aber natürlich in beide Richtungen“, so Christina Schütze vom Club an der Alster. Jana Teschke vom UHC Hamburg bekräftigte: „Wir sind total heiß auf diese Endrunde. Vor einer tollen Kulisse einer hoffentlich ausverkauften Halle, das ist schon etwas ganz Besonderes.

UHC-Coach Kais al Saadi: „Am Wochenende treffen nur hochklassige Teams aufeinander, des es am besten geschafft haben, sich auf Hockey5 einzustellen und es erfolgreich zu praktizieren. Am Anfang der Saison war ja noch nicht klar, wohin die Reise gehen kann, gerade weil die Frage des Einsatzes der Nationalspieler nicht geklärt war. Jetzt haben wir – wie alle anderen Endrunden-Teams auch – Fahrt aufgenommen, und hoffen, dass es so weit wie möglich nach vorn geht.“
53. Hallen-Endrunde Damen & Herren
08. & 09. Februar 2014 in Hamburg