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Organisatoren erwarten volle Halle und tolle Stimmung
21.01.2009

Über 1.000 Karten im Vorverkauf abgesetzt / DHC hofft auf Lokalmatadorin

Auf der offiziellen Pressekonferenz zur Endrunde um die Deutschen Hallenhockey-Meisterschaften am 24./25. Januar in der Duisburger Rhein-Ruhr-Halle stellten sich nicht nur die Organisatoren, sondern zudem Olympiasieger Max Weinhold vom Titelfavoriten Rot-Weiss Köln und Jörn Eisenhuth vom Damen-Überraschungsteam des Düsseldorfer HC, den Fragen der anwesenden Journalisten.


Die Vorfreude auf die anstehenden „Hockey-Feiertage“ ist groß in Duisburg. Wie man es von der Ruhrpott-Metropole als erfahrener Ausrichter von Deutschen Hockey-Endrunden nicht anders erwartet, liegt man mit den Vorbereitungen auch beim achten Mal voll im Soll. Und auch die Fans erwarten eine hochklassige Veranstaltung. Mehr als 1.000 Karten wurden bereits im Vorverkauf abgesetzt. „Das ist eine sehr gute Zahl“, freute sich Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Duisburg. „Wir erwarten an beiden Tagen eine volle Halle und eine tolle Stimmung.“

Für die sportlichen Prognosen zeichneten die anwesenden Aktiven verantwortlich. Als großer Titelfavorit gilt unter Hockeyexperten das Star-Ensemble von Rot-Weiss Köln. Dessen Torhüter Max Weinhold, einer von sieben aktuellen Olympiasiegern im Team, relativierte das jedoch ein wenig: „Sieben oder acht gute Einzelspieler machen noch längst kein gutes Hallenteam.“ Man habe sich allerdings immer besser zusammengefunden und er glaube schon, dass man Halbfinalgegner UHC Hamburg schlägt, wenn man seine Leistung abrufe. „Die haben aber schon eine große Qualität, auch wenn viele junge Spieler im Kader stehen. Alster und Frankenthal schlägt man nicht im Vorbeigehen.“ Noch stärker schätzt er jedoch Titelverteidiger Rüsselsheim ein. Die kämen mit einem gesunden Selbstbewusstsein und einem erfahrenen Kader.

Die Damen des Düsseldorfer HC laufen nach Aussage von Trainer Jörn Eisenhuth schon seit Wochen mit einem Dauerlächeln auf dem Gesicht herum. „Bisher haben wir Endrunden immer nur von der Tribüne aus verfolgen können, jetzt ist es eine tolle Herausforderung, als Aufsteiger quasi eine Heim-DM spielen zu dürfen.“ Besondere Hoffnung setzt er dabei auf seine Top-Torjägerin. Greta Gerke lief in der vergangenen Saison noch im Trikot des Duisburger Traditionsclubs Raffelberg auf. „Ich hoffe, dass sie vor ihrem Publikum noch einmal so eine Leistung abrufen kann, wie sie sie zuletzt gezeigt hat.“ Reelle Außenseiterchancen sehe er für sein Team im Halbfinale gegen den Club an der Alster. „Vielleicht besiegt bei uns die Unbekümmertheit die Aufregung. Dann ist alles möglich.“
48. Hallen-Endrunde Damen & Herren
24. & 25. Januar 2009 in Duisburg