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Teilnehmer am Viertelfinale in der hockeyliga stehen fest
19.12.2011

Herren-Meister ist raus / Neuauflage der DM-Finals von 2010

Die reguläre Hallensaison in der hockeyliga ist beendet, die Plätze in den am 7. und 8. Januar ausgetragenen Playoff-Viertelfinale sind vergeben. Den Sprung nicht geschafft hat der Club an der Alster. Der Titelverteidiger bei den Herren musste der starken Konkurrenz in der Nord-Staffel – letztlich aufgrund der schlechteren Tordifferenz – den Vortritt lassen. Dafür kommen die Fans bereits im Viertelfinale in den Genuss der Neuauflage der beiden Endspiele von 2010.


Bei den Damen trifft der Meister von 2010, der TSV Mannheim, also auf seinen damaligen Finalgegner UHC Hamburg. Die Kurpfälzerinnen haben die starke Süd-Staffel souverän gewonnen, während die Hamburgerinnen am Ende deutlich hinter Lokalrivale Club an der Alster zurück lagen. Der hat in dieser Saison zur Form früherer Jahre zurück gefunden, die ihm 2008 und 2009 jeweils den Meisterwimpel eingebracht hatte. Alster bekommt es in eigener Halle allerdings mit den Damen des Münchner SC zu tun, die sich am Ende aufgrund des nur um einen Treffer besseren Torverhältnisses gegen den Rüsselsheimer RK durchgesetzt haben.

Im Osten ist der noch amtierende Meister Berliner HC das einzige Team der hockeyliga Damen, das die maximale Punktausbeute einfahren konnte. Gegen den West-Zweiten ETUF Essen, der immerhin so etablierte Teams wie den Düsseldorfer HC oder Schwarz-Weiß Neuss hinter sich lassen konnte, geht allerdings gegen die erfahrenen Hauptstädterinnen als Außenseiter ins Rennen. Aus dem Osten kommt auch der Vorjahresfinalist, der sich allerdings in der Vorrunde mit Rang zwei begnügen musste. TuS Lichterfelde muss daher für ein hoch spannendes Viertelfinalspiel zum West-Primus Rot-Weiss Köln reisen.

Auch in der Herren-Konkurrenz kommt es bereits im Viertelfinale zum Wiedersehen der beiden Finalisten aus dem Jahr 2010. Der Nord-Zweite Harvestehuder THC kommt mit der Empfehlung der treffsichersten Offensive (116 Tore in zehn Spielen) zum damaligen Sieger Mannheimer HC, der sich im Süden am Ende klar gegen den SC Frankfurt 1880 durchsetzen konnte und zudem die beste Defensive (nur 4,1 Gegentreffer pro Spiel im Durchschnitt) stellt. Der Aufsteiger sorgte im Süden für Furore, konnte sogar dem MHC einen Niederlage zufügen. Damit sind die Hessen ein durchaus ernst zu nehmender Gegner für Nord-Meister UHC Hamburg, der den Ausfall einiger Leistungsträger bislang hervorragend kompensieren konnte.

Eine äußerst interessante Partie dürfte die Begegnung des Berliner HC gegen Uhlenhorst Mülheim werden. Die Westdeutschen – vor der Saison von vielen als Titelfavorit Nummer eins benannt – haben es in ihrer Staffel „nur“ auf Rang zwei geschafft, womit sie zum in dieser Saison noch verlustpunktfreien Ost-Meister Berliner HC reisen müssen. Auf dem Papier hingegen eine eindeutige Angelegenheit dürfte das vierte und letzte Viertelfinale bei den Herren werden. Der 2009er Meister Rot-Weiss Köln empfängt den „ewigen Viertelfinalisten“ TuS Lichterfelde, der sich in der Ost-Staffel knapp gegen die Zehlendorfer Wespen durchgesetzt hat und letztlich mit weitem Abstand hinter dem BHC auf Rang zwei gelandet war.

Das Playoff-Viertelfinale (7./8. Januar) im Überblick:
Herren:
UHC Hamburg – SC Frankfurt 1880
Berliner HC – Uhlenhorst Mülheim
Rot-Weiss Köln – TuS Lichterfelde
Mannheimer HC – Harvestehuder THC

Damen:
Club an der Alster – Münchner SC
Berliner HC (TV) – ETUF Essen
Rot-Weiss Köln – TuS Lichterfelde
TSV Mannheim – UHC Hamburg
51. Hallen-Endrunde Damen & Herren
21. & 22. Januar 2012 in Berlin