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Die Herren-Halfinals in der Vorschau
19.01.2012

1. Halbfinale: UHC Hamburg – Uhlenhorst Mülheim (Sa. ++ 21.01.2012 ++ 16.30 Uhr)
Einen leichten Weg ins Halbfinale hatten beide Mannschaften nicht. Wie der UHC Hamburg gegen den starken Aufsteiger SC Frankfurt 1880 musste auch Uhlenhorst Mülheim bei Ost-Meister Berliner HC ins Siebenmeterschießen, um sich dort den Einzug in die Endrunde zu sichern. „Das Viertelfinale zwischen dem BHC und Mülheim war das bestes Hallenhockey“, hat UHC-Coach Martin Schultze beobachtet. Man selbst werde es wohl mit ähnlichen Mitteln versuchen, die Mülheimer, die von nicht wenigen Trainern vor der Saison zum Titelfavoriten Nummer eins erklärt worden waren, zu schlagen. „Wir haben eine sehr gute Offensive und müssen den Gegner mit einem hohen Spieltempo unter Druck setzen“, so Schultze. „Doch die Durchschlagskraft eines Thilo Stralkowski werden wir wohl kaum stoppen können.“

So sieht sich der noch amtierende Vizemeister auch eher in der Außenseiterrolle, auch weil im Kader immens wichtige Spieler fehlen. „Um tatsächlich nach dem Titel greifen zu können, fehlen uns einfach die entsprechenden Einzelspieler. Ein Moritz Fürste oder auch ein Oliver Korn sind für uns kaum zu ersetzen. Für uns ist es schon ein Erfolg, überhaupt wieder bei der Endrunde dabei zu sein.“ Mülheim hingegen sei eine sehr gut eingespielte Mannschaft mit starken Einzelspielern und gelte daher auch als klarer Favorit in diesem Halbfinale.

2. Halbfinale: Mannheimer HC – Rot-Weiss Köln (Sa. ++ 21.01.2012 ++ 18.45 Uhr)
Mit Spannung erwartet wird das Halbfinale zwischen dem Meister von 2010, dem Mannheimer HC, und dem 2009er-Champion Rot-Weiss Köln. Die Trainer jedenfalls können keinen klaren Favoriten benennen. „In dieser Endrunde stehen vier nahezu gleichwertige Teams. Ich denke, unser Spiel gegen Mannheim wird sehr taktisch geprägt sein“, vermutet Kölns Trainer Stefan Kermas, der den Gegner noch aus einigen Süd-Duellen mit dem Münchner SC gut kennt. „In so einem Spiel zählen die kleinen Feinheiten und die Tagesform“, weiß er. „Die Mannschaft wird gut vorbereitet sein. Wir wissen, wo unsere Stärken liegen.“ Und die will man auch in die Wagschale werfen. Vor allem der Schwung, den die beiden Wess-Brüder von der gerade gewonnenen EM mitbringen, soll die Mannschaft mitreißen. „Davon abgesehen: Wer den Titel will, der muss absolut am Limit spielen.“ Das ist dann wohl auch die klare Vorgabe an sein Team.

Auch beim Mannheimer HC sieht man sich sehr gut vorbereitet auf das anstehende Duell mit den Rot-Weissen. „Meine Mannschaft ist jetzt besser als vor einem Jahr zu diesem Zeitpunkt“, ist sich Trainer Torsten Althoff sicher. „Eine unserer Stärken ist es, dass wir uns oft gut auf den Gegner einstellen können. Wer die Nase am Ende vorn haben will, der muss das auch flexibel und schnell können.“ Dagegen glaubt er, dass Köln vielleicht ein wenig an Einzelspielerqualität verloren habe, dafür jedoch unter Trainer Kermas bislang immer eine hervorragende Mannschaftsleistung abgeliefert habe. Fazit: Köln ist ein ernst zu nehmender Gegner. Chancen: 50:50!
51. Hallen-Endrunde Damen & Herren
21. & 22. Januar 2012 in Berlin