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Herren: Endrundenfeld auch ohne Vorjahres-Champion hochklassig besetzt
09.01.2012

Bei den hockeyliga-Herren war Vorjahresmeister Club an der Alster bereits in der regulären Saison knapp auf der Strecke geblieben. Der 2011er Finalgegner hingegen hat den Sprung zur Endrunde erneut geschafft. Dort trifft der UHC Hamburg im Halbfinale auf den HTC Uhlenhorst Mülheim. Beide Kontrahenten benötigten in ihren Viertelfinals allerdings auch eine ordentliche Portion Glück, denn beide mussten jeweils ins Siebenmeterschießen, um auf den Zug in Richtung DM-Endrunde aufspringen zu können. Die Hamburger profitierten am Ende davon, dass gleich drei der fünf Schützen bei Aufsteiger SC Frankfurt 1880 im entscheidenden Moment die Nerven versagten. So stand am Ende ein 8:7 (5:5, 1:3), nachdem die Verlängerung keine Treffer gesehen hatte. Auch die Mülheimer waren im Viertelfinal-Krimi gegen Ost-Meister Berliner HC letztlich das etwas glücklichere Team und gewann nach Siebenmeterschießen mit 9:7 (6:6, 5:5, 4:2). Der unterlegene BHC-Coach Friedel Stupp: „Ich kann meiner Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen. Die Jungs haben unseren Spielplan toll umgesetzt, mit Leidenschaft gekämpft. Einzig der Ertrag aus der guten Arbeit ist halt manchmal zu wenig.“

Das zweite Halbfinale bei den Herren bestreiten der Mannheimer HC, Meister von 2010, dessen Vorgänger Rot-Weiss Köln. Die Domstädter hatten Viertelfinalgegner TuS Lichterfelde erwartungsgemäß fest im Griff und gewannen schlussendlich auch deutlich und verdient mit 12:2 (6:1). Mannheim hatte mit dem Harvestehuder THC, gegen den man im Endspiel 2010 bereits den Titel geholt hatte, zwar einen nominell deutlich stärkeren Gegner vor der Brust, doch mit 11:7 (6:5) löste auch der MHC diese Aufgabe vergleichsweise souverän.
51. Hallen-Endrunde Damen & Herren
21. & 22. Januar 2012 in Berlin