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Statements von der offiziellen Pressekonferenz in Hamburg
30.06.2015

Auf der offiziellen Pressekonferenz im Vorfeld der Doppel-Endrunde um die Deutschen Feldhockey-Meisterschaften der Damen und Herren am kommenden Wochenende (4./5. Juli) in Hamburg betonten Organisatoren wie Aktive, wie sehr man sich auf die Veranstaltung im Sportpark Rothenbaum freue, dass man gut vorbereitet sei und mit welchen Ambitionen man in die Spiele gehe.

Besondere Brisanz in Hamburg genießt aus sportlicher Sicht natürlich das Halbfinal-Derby zwischen den Herren-Teams des UHC Hamburg und des Titelverteidigers vom Harvestehuder THC. Auf der Pressekonferenz stichelten die Kontrahenten scherzhaft schon ein bisschen, beanspruchten die Favoritenrolle jeweils für sich. HTHC-Trainer Christoph Bechmann dann aber auch wieder ernsthaft: „Man kann sich den Gegner ja nicht aussuchen, aber wir freuen uns natürlich auf das Duell mit dem UHC. Und eines ist klar: Wer jetzt noch ein Motivationsproblem haben sollte, der sollte lieben mit dem Hockeyspielen aufhören.“

Bei UHC-Star Moritz Fürste ist die Vorfreude besonders groß: „Für mich ist es ja die erste Endrunde seit drei Jahren, bei der ich dabei bin, und schon deshalb bin ich extrem motiviert. Dass die dann auch noch in Hamburg stattfindet, ist natürlich besonders schön, denn ich spiele hier viel lieber Hockey als irgendwo anders.“ Angesprochen auf die Diskrepanz zwischen den internationalen Erfolgen und der langen, bislang vergeblichen Jagd nach dem ersten nationalen Feld-Titel beschwichtigt er: „In der Mannschaft ist das eigentlich gar kein Thema. Ich glaube, ich bin auch der Einzige, der damit überhaupt noch ‚belastet’ ist.“

Während die beiden Welthockeyspieler Tobias Hauke und Moritz Fürste in der Nationalmannschaft ein schlagkräftiges Duo bilden, geht es am Samstag ja gegeneinander um den Finaleinzug. Für Tobias Hauke überhaupt keine besondere Situation: „Das wird am Samstag auf dem Platz gar keine Rolle spielen, ist ja auch eine völlig andere Situation. Hier will jeder mit seiner Mannschaft erfolgreich sein, und dafür werden wir sicher beide alles tun, was möglich ist.“

Glaubt man UHC-Trainer Claas Henkel, so dürfen sich die Zuschauer am Wochenende auf die wohl beste Damen-Endrunde der letzten Jahre freuen: „Ich denke, das ist mit Abstand das stärkste Starterfeld seit langem. Das sind die vier klar besten Teams der Liga, die ein enorm hohes spielerischen Niveau bieten können.“ Einen Favoriten kann er deshalb gar nicht ausmachen. „Die Ergebnisse aus der regulären Saison haben überhaupt keine Aussagekraft. Es geht am Samstag bei Null los.“

UHC-Torjägerin Lisa Altenburg: „Wir freuen uns immens auf diese Veranstaltung, und darauf, vor einer so großen Kulisse spielen zu dürfen. Das ist sicher eine besondere Motivation.“ Ob es nach der gelungenen Olympia-Qualifikation nicht einen Spannungsabfall gegeben hätte? „Dass wir uns für Rio qualifiziert haben, ist natürlich super, aber jetzt liegt der Fokus voll auf dieser Endrunde, und wir wollen auf jeden Fall diesen Titel gewinnen!“

„Wir freuen uns, dass die Deutsche Hockey Agentur gemeinsam mit der Universität Hamburg diese Endrunde ausrichtet“, so Delf Ness, Vizepräsident für Kommunikation und Marketing des Deutschen Hockey-Bundes. „Das wird sicher Werbung für den Hockeysport, und es ist auch gut für die Sportstadt Hamburg.“
70. [D] & 73. Endrunde [H] Feld
4./5. Juli 2015 in Hamburg