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Stars "en masse" bei der Endrunde in Mannheim
23.06.2011

Olympiasieger, Weltmeister, Europaokalsieger: Auf der des Mannheimer HC tummeln sich an diesem Wochenende jede Menge Titelträger. Interessanterweise stehen gerade im Finale nicht so viele davon, was im Umkehrschluss jedoch nur bedeutet, dass es bereits am Samstag ausgesprochen lohnenswert ist, sich die Spiele anzuschauen.

Dass im Finale mit Alsters Sebastian Biederlack - Deutschlands erfolgreichster aktiver Spieler - "nur" ein Olympiasieger steht, schadet der Qualität des Spiels jedoch keinesfalls. Neben Biederlack zieht bei Alster mit Englands Superstar und Nationalmannschaftskapitän Barry Middleton (Foto) ein äußerst spektakulärer Spieler die Fäden. Daneben werden zudem Oliver Hentschel und vor allem Justus Scharowsky in seinem letzten Spiel vor dem Karriereende noch einmal groß aufspielen wollen. Beide waren 2006 in Mönchengladbach gemeinsam mit Kollege Biederlack Weltmeister geworden.

In der Aufstellung von Uhlenhorst Mülheim fehlen zwar die ganz großen Namen, doch dass man überdurchschnittlich hohe Qualität im Kader hat, ist deutlich zu erkennen. Neben Top-Torjäger Thilo Stralkowski ist der bekannteste Name bei den Westdeutschen sicher Jan Philipp Rabente, immerhin Vize-Europameister 2009 und Vize-Weltmeister 2010. Dazu wurden Jan Fleckhaus, Benedikt Fürk und Tobias Matania 2010 mit den DHB-JUnioren Weltmeister.

Die große Ansammlung prominenter Namen des deutschen Hockeys findet sich jedoch im Vierer-Starterfeld um den dritten Startplatz in der Euro Hockey League. Allein im Spiel des UHC Hamburg gegen Rot-Weiss Köln stehen neun Olympiasieger und sieben Weltmeister von 2006 auf dem Platz. Da ist Hockey der Spitzenklasse beinahe garantiert - und genau das haben die beiden Mannschaften in den direkten Duellen der letzten Jahre immer wieder eindrucksvoll bewiesen.

Das zweite "Halbfinale" am Samstag klingt zwar nicht ganz so spektakulär, birgt jedoch noch immer einiges Potenzial. Mannheim bietet mit dem Australier Michael McCann sowie mit Niklas Meinert und Matthias Witthaus immer noch drei Olympiasieger auf, Berlin hält mit dem 2006er-WM-Held Uli Bubolz im Tor und dem "Spieler des Jahres" 2010 Martin Häner, der in dem Jahr Kapitän des Juniorenweltmeisterteams war und als Stammspieler bei den Herren wenig später auch Vize-Weltmeister.

Kurz: In jeder der insgesamt vier Partie an diesem Wochenende gibt es die "creme de la creme" des deutschen und internationalen Hockeysports zu sehen. Ein Besuch - am besten mit der ganzen Familie - lohnt sich also auf jeden Fall.
69. Herren Feld-Endrunde 2011
25. & 26. Juni in Mannheim