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hockeyliga-Viertelfinale ist komplett
10.01.2011

Drei von vier Vorjahresfinalisten raus / Nur Herren-Meister MHC weiter

Die reguläre Hallensaison in der hockeyliga ist beendet, die Plätze im Viertelfinale (15./16. Januar) sind verteilt. Überraschungen gibt es diesmal vor allem unter den Teams, die es nicht in die Playoffs geschafft haben. Gleich drei der vier Teams, die in der vergangenen Saison in Berlin in den Endspielen standen, sind bereits auf der Strecke geblieben. Lediglich Herren-Meister Mannheimer HC hält sich weiter die Chance offen, seinen Titel am 29./30. Januar in der Duisburger Rhein-Ruhr-Halle zu verteidigen.

Bei den Damen hat es Titelverteidiger TSV Mannheim im letzten und entscheidenden Duell mit dem Rüsselsheimer RK verpasst, die erneute Viertelfinalteilnahme perfekt zu machen. So sicherten sich die Hessinnen Platz eins im Süden und treffen damit im Viertelfinale auf den West-Zweiten Schwarz-Weiß Neuss, der zwar Köln nicht mehr einholen, jedoch alle anderen Konkurrenten deutlich hinter sich lassen konnte. Rot-Weiss Köln, das die Staffel West gewann, wird im Viertelfinale auf den starken Münchner SC treffen.

Im Norden und im Osten standen die Viertelfinalteilnehmer schon länger fest. Der Berliner HC um Stürmerstar Natascha Keller fertigte zuletzt Verfolger Zehlendorfer Wespen ab und gewann abschließend auch bei TuS Lichterfelde. In der Endabrechnung reichte es jedoch nicht mehr, die Lichterfelderinnen noch abzufangen und erneut als Ost-Meister mit Heimrecht ins Viertelfinale zu starten. So muss man am kommenden Wochenende nach Hamburg reisen und sich mit Nord-Primus Club an der Alster messen. TuS Lichterfelde wird das Überraschungsteam vom Harvestehuder THC empfangen.

Bei den Herren hat sich der Mannheimer HC am letzten Spielwochenende noch am Nürnberger HC vorbei auf den ersten Platz geschoben. Damit hat der Titelverteidiger, der sich im Vergleich zur Vorsaison etwa mit Olympiasieger Matthias Witthaus weiter verstärkt hat, Heimrecht in der Viertelfinalbegegnung gegen den Crefelder HTC. Die Westdeutschen hatten im „Showdown" im vorletzten Spiel überraschend das favorisierte Team von Uhlenhorst Mülheim besiegt und den knappen Punktevorsprung nicht mehr abgegeben. Unangefochten Erster im Westen wurde das Starensemble von Rot-Weiss Köln, das es nun mit den gefährlichen Nürnbergern zu tun bekommt.
Das torgefährlichste Team der Liga, der UHC Hamburg, hatte bereits vorzeitig den Heimvorteil im Viertelfinale sicher. Dort erwartet man mit TuS Lichterfelde einen Playoff-Dauergast, der allerdings in den vergangenen Jahren ebenso zuverlässig in dieser Runde ausgeschieden war. Die Überraschung in der Nordstaffel ist nicht, dass der Club an der Alster in den Playoffs steht, sondern eher, dass es der hoch eingeschätzte Vizemeister Harvestehuder THC nicht geschafft hat. Alster gab nach dem entscheidenden Sieg gegen den HTHC kurz vor Weihnachten den knappen Punktevorsprung nicht mehr aus der Hand und reist nun zum Berliner HC, der sich einmal mehr souverän Platz eins im Osten erkämpfen konnte.

Das Playoff-Viertelfinale (15./16. Januar) im Überblick:
Herren:
UHC Hamburg - TuS Lichterfelde
Berliner HC - Club an der Alster
Rot-Weiss Köln - Nürnberger HTC
Mannheimer HC (TV) - Crefelder HTC

Damen:
Club an der Alster - Berliner HC
TuS Lichterfelde - Harvestehuder THC
Rot-Weiss Köln - Münchner SC
Rüsselsheimer RK - Schwarz-Weiß Neuss
50. Hallen-Endrunde Damen & Herren
29. & 30. Januar 2011 in Duisburg