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Veranstalter und Ausrichter ziehen positives Fazit
31.01.2010

Mit knapp 6.000 Zuschauern an beiden Endspieltagen, einem in der Vielfalt wohl noch nie dagewesenen Rahmenprogramm und sechs hochklassigen Endrundenspielen waren die andel’s Final Four um die Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft der Damen und Herren in der Berliner Max-Schmeling-Halle am Wochenende ein großer Erfolg für Ausrichter und Veranstalter, aber auch für die Darstellung des deutschen Hockeysports an sich.

Torsten Bartel (DHB): „Das war eine Empfehlung für zukünftige Events“
Torsten Bartel, Vorstandssprecher des Deutschen Hockey-Bundes, war angetan von der Atmosphäre in der Halle: „Es war eine perfekt organisierte Hallen-Endrunde mit einer für eine solche Doppelveranstaltung der Damen und Herren idealen Infrastruktur in der Max-Schmeling-Halle. Der besondere Charme lag in der Betreuung durch die vielen ehrenamtlichen Helfer des Berliner HC, denen großer Dank gebührt. Das Wochenende hat gezeigt, wie viel Entwicklungspotenzial in den nationalen Hockey-Veranstaltungen steckt, um bestehende, aber auch neue Fans für unseren Sport zu begeistern.“
Es habe neben dem Top-Sport genügend Gelegenheit und die dafür nötigen Räumlichkeiten gegeben, um Alt-Internationale und ehemalige Bundesligaspieler wieder zu treffen. Bartel: „Besonders freut es uns und macht uns auch ein bisschen stolz, dass trotz enger und emotionaler Spiele die Fans auch die sportliche Leistung des jeweiligen Gegners gewürdigt und lieber gemeinsam ein großes Hockeyfest gefeiert haben. Besonders hervorzuheben ist die Verbindung der beiden Mannheimer Lokalrivalen TSV und MHC, die mit einem gemeinsamen Fanshirt nach Berlin gekommen sind, und bei dem nicht die Clubzugehörigkeit, sondern die Würdigung der sportlichen Leistung im Vordergrund stand!“ Bartels Fazit: „Diese Veranstaltung in dieser Halle mit ihren Möglichkeiten war eine Empfehlung für weitere zukünftige Events!“

Michael Stiebitz (BHC): „Hockeyfest für die ganze Familie ist angenommen worden!“
Michael Stiebitz, Präsident des Berliner Hockey-Clubs, der als lokaler Ausrichter über 100 ehrenamtliche Helfer aus seinem Verein für die Endrunde motivieren konnte, freute sich, dass die von ihm anvisierten Ziele erreicht wurden: „Ich habe im Vorfeld gesagt, dass es ein Hockeyfest für die gesamte Familie werden soll – und das ist hervorragend angenommen worden. Die Kombination aus exzellentem Hallenhockeysport und einem attraktiven Rahmenprogramm hat für eine sensationelle Stimmung in der Halle gesorgt, die am zweiten Tag sogar noch steigerbar war. Ich bin wirklich froh, dass die Arbeit so vieler verschiedener Kräfte Hand in Hand so gut geklappt hat, dass wirklich alles reibungslos abgelaufen ist.
Stiebitz betonte noch einmal, dass die Entscheidung, in die große Max-Schmeling-Halle zu gehen, genau richtig war: „Die Grundatmosphäre der Halle ist ideal für den Hockeysport, auch wenn sie natürlich sehr aufwändig in der Bespielung ist. Aber dort muss kein Fan die Halle verlassen, wenn er mal zwischendrin eine Wurst essen, etwas trinken oder die Merchandising-Stände besuchen möchte. Er verpasst in der Zeit nichts vom Geschehen auf dem Platz.“ Begeistert war der BHC-Präsident über das Engagement seiner Mitglieder: „Ich habe alle Helfer für Mittwoch zu einem Nach-DM-„Come Together“ ins Clubhaus eingeladen. Das haben sie sich dicke verdient!“ Heraus hob er dabei Geschäftsführerin Julia Walter, die für den BHC alles „mit Ruhe und viel Charme“ koordiniert habe. Dem Club steht mit der Ausrichtung der Premiere des neuen Europapokal-Modus der Damen über Ostern bereits der nächste Event-Höhepunkt im dann eingeweihten neuen Stadion bevor. Stiebitz hofft, dass über den Erfolg der DM die Helferschar für zukünftige Veranstaltungen noch weiter anwächst.

Olaf Schirle (DHA): „Ein Schritt vorwärts in der Endrunden-Organisation!“
Olaf Schirle, von der seitens des Deutschen Hockey-Bundes mit der Endrunden-Organisation beauftragten Deutschen Hockey Agentur, sagte: „Seit vier Jahren arbeiten wir daran, die Endrunden in der Halle und auf dem Feld weiter zu professionalisieren. Die andel’s Final Four in der Max-Schmeling-Halle haben uns da einen guten Schritt weiter voran gebracht. Das hat zu einem Großteil auch an der exzellenten Zusammenarbeit mit dem Berliner HC als lokalem Ausrichter gelegen. Michael Stiebitz und seinem Team gebührt da großer Dank. Wir haben bei dieser Endrunde einige neue Elemente einbringen können, die das Gesamtpaket der Veranstaltung noch attraktiver machen. Dazu gehören die umfangreiche Nutzung der Video-Wall und das Engagement professioneller Tanzgruppen, die zum Beispiel auch in den Spiel-Auszeiten aufs Feld kamen, ebenso wie die Etablierung eines exzellenten Turnierhotels mit andel’s als Titelsponsor.“
49. Hallen-Endrunde Damen & Herren
30. & 31. Januar 2010 in Berlin